HANDEL SOLLTE LAUT STUDIE FLÄCHEN REDUZIEREN

In zehn Jahren soll es soweit sein: Spätestens dann hält der Onlinehandel einen ebenso hohen Marktanteil, wie der stationäre Handel. Das zumindest behauptet eine neue Studie des EHI Retail Institute in Kooperation mit der Unternehmensberatung KPMG. "Für den Handel bedeutet der Umsatzrückgang im stationären Bereich, dass er seine Flächen reduzieren muss", kommentiert Marco Atzberger vom EHI Retail Institute. Und das, obwohl ein Großteil der Kundschaft weiterhin das Modegeschäft vor Ort für ihren Einkauf favorisiere - trotz aller Online-Alternativen. Mit 16,5 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftete der Onlinemodehandel im Coronajahr 2020 bereits 25 Prozent des gesamten Modeumsatzes von rund 66 Milliarden Euro. Diesen Anteil werde er in den nächsten zehn Jahren verdoppeln, erwarten die Experten von KPMG und EHI. Handelsexpert:innen rechneten in diesem Zeitraum eine Flächenreduktion von etwa 50 Prozent. Es gelte also, die eigenen Flächen zu optimieren und Systeme geschickt miteinander zu verknüpfen, um den Kund:innen ein nahtloses Einkaufserlebnis zu bieten.


www.handelsjournal.de

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

RHEINLAND-PFALZ WILL PERSONAL SHOPPING ERLAUBEN

Mit ihrem neuen Entwurf der Landesverordnung hat die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Einzelhändler:innen Anlass zur Hoffnung gegeben: Malu Dreyer will Ladeninhaber:innen ab dem 1. März erlaub

©LINIE 2021